Renée Stieger



Alle im KUNSTNETZTIROL.AT publizierten Arbeiten von Renée Stieger!

Fleckenfrei (A 2007)

Die Performance wird im Stil der Stand Up Commedy dargeboten. In 30 min. prasseln frauenfeindliche Witze in Höchstgeschwindigkeit auf das Publikum ein.

Vanessas Hochzeit (D 2007)

In der Performance "Vanessas Hochzeit" wird die Befreiung des eigenen Ich durch verbindlichkeit thematisiert.

Arcella (A 2007)

Arcella ist eine Performance im öffentlichen Raum, die sich mit dem Kreislauf des Wassers auseinandersetzt.

Cygnus (A 2006)

Videodokumentation von Cygnus - Performance und Klanginstallation mit Markus Reuter, 2006

MultitaskINNEN 1 (A 2005)

In dieser reinen Performance-Darbietung findet eine Auseinandersetzung mit der Frau im Alltag statt. Anforderungen im privaten Leben und in der Arbeitswelt werden thematisiert. Sehnsüchte von Frauen, generiert von Frauen und Männern in einer patriarchalen Welt, werden bewusst gemacht. Vielleicht zeichnet sich dadurch die Absurdität in der sich viele Frauen befinden ab. Das schnelle Wechseln zwischen mehreren weiblichen Identitäten wird zur inneren Zerreißprobe und spitzt sich zu zur Schizophrenie.

MultitaskINNEN 2 (A 2006)

In dieser Stimmperformance findet eine Auseinandersetzung mit der inneren Frau im Alltag statt. Anforderungen im privaten Leben und in der Arbeitswelt werden thematisiert. Sehnsüchte von Frauen, generiert von Frauen und Männern in einer patriarchalen Welt, werden bewusst ver- und betont. Vielleicht zeichnet sich dadurch die Absurdität in der sich viele Frauen befinden ab. Das schnelle Wechseln zwischen mehreren weiblichen Identitäten und der inneren wie der äußeren Wahrnehmung wird zur Zerreißprobe und spitzt sich zu zur Schizophrenie.

ich wollen mehr – unë dua më tepër (AL 2005)

It’s an installation about the longing for anything better, than the circumstances we are living in. Sometimes it seems to be easier living in an illusion, thinking absurd thaughts about how anything could be better, if only things would be different. „if i could …, i would…“. Wouldn’t it be more constructive to use time for changing things for a better live instead dreaming of it? Or are our dreams a kind of important meditation? A German text, word by word translated into Albanian, will be hand written onto the berths walls. The text consists of subjunktive sentenses, which might not make any sence for the Albanian speaking audience, translated in this way. This work is inspired by immigrants talking German in Austria not knowing the language. In this case the artist tries to express herself in a language she does not know.

nese (AL 2005)

Eine Videoarbeit die Strassen in der Nacht in Tirana zeigt. Die Tonebene bilden Schritte. Durchs Bild läuft ein albanischer Text, der von den Versäumnissen der person erzählt, die durch die Stadt geht. Das Bild verfärbt sich im Verlauf von s/w in rosa, der Text verfärbt sich in der selben Zeit von rosa in grau.

I’m old and wild (AL 2005)

As i came to know, that Tiranas mayor, Edy Rama, shelters a turtle in his office, i was fascinated. Why does he have a turtle at his working place? I haven’t asked yet, but i hope to talk to him soon. May be it’s an inspiring animal which helps finding solutions for difficult problems? If so, it seems to work, as you can see, while walking throu Tirana. I assume, that turtles may be old and wise and a little bit wild and encouraged. It’s an Installation of hand made turtles which are made of different materials like orange peels, nuts, toothsticks, bread, etc. They were created at cafés, bars, restaurants and at the accomodation in Tirana while being with colleges talking about plans in the future, art projects or things from the past. Sometimes time then seems to flow a bit slower. May be this is, what gives us the inner time to think differently about several things and finding solutions. As turtles are getting very old they somehow live in a slower tempo aswell. Henry the turtle, living in Sydney, resently became 175 years old, he must be very wild (and wise). An old creature like a turtle should be shown in an ambient like in a museum. So the turtles are placed in a vitrine of glass.

Ich wäre so gerne perfekt. I would love to be perfect. (A 2005)

Mir fällt auf, dass es sehr viele Frauen versuchen einem zeitgenössischen Idealbild hinter her zu jagen. Dieses Ideal zeigt eine Frau, die alles kann, eine Superfrau. Sie ist alles, was sich ein Mann und eine Frau in Summe vorstellen. Das ist ein Status, den eine einzige Frau nie erreichen kann. Eher wirkt es ungeschickt und sehr hilflos, wenn versucht wird perfekt zu sein. Ich vermute, dass insgeheim jede immer wieder ein wenig so sein will, wie eine andere, in der Hoffnung, dadurch ein Stück vom vermeintlichen Glück einer anderen zu erzielen.

self-conception / Selbstverständnis (A 2005)

Die Protagonistin schimpft in die Kamera. Worüber sie wütend ist bleibt unklar. Der Ton zu ihren Worten ist ausgeblendet. Hinter ihr ist ein Sonnenuntergang zu sehen. Mit dem Ende des Videos verschwindet die Sonne hinter dem Horizont. Den Ton zum Video bilden eine zart gesungene Melodie, eine liebevoll sprechende Stimme, welche keine Worte formuliert und eine leise Stimme, die das Wort Liebling in mehreren Sprachen ausspricht.

Interface (A 2005)

Alles was man herstellen kann sind Berührungsflächen zwischen dem Innen und dem Außen. Sichtbar werden diese hier durch den Hauch des Atems zu Beginn des Video. Der Atem ist die unmittelbarste und intimste Möglichkeit aus sich heraus zu treten. Alte Verletzungen begleiten einen im Prozess, sind möglicher Weise lebenslängliche Wegbegleiter.

Interludium (A 2004)

Der Kurzfilm "Interludium" erzählt von einer Veränderung. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Prozess der Veränderung, dessen unspektakuläre Alltäglichkeit den ständigen Bedarf an weiterer Entwicklung illustriert. Es gibt keine Überraschungen und keinen "Höhepunkt", der Prozess an sich ist Inhalt.

...ergo sum (A 2003)

Videoinstallation für 3 Screens. Ein innerer Dialog (in diesem Fall "Trialog") wird sichtbar. Die Protagonistin sitzt mit sich selbst zu dritt beim Tisch und bespricht ihre Gedanken. Obwohl es sich drei Mal um dieselbe Person handelt, scheint sie hier drei verschiedene "Ichs" sichtbar zu machen. Die Videoarbeit existiert auch als Kurzfilm.

SiRenée mit Sirene (I 2005)

Eine Performance im Steinbruch von Gavorrano, wo täglich um 8:00 morgens die Bergwerkssirene ertönt - im Gedenken an die verunglückten Arbeiter. Die Sirenen des mythologischen Griechenlands begleiteten verirrte Seelen in die Unterwelt und hielten Sterbliche durch ihren Gesang fern um bei ihrer Aufgabe nicht gestört zu werden. Renée St.: Stimmimpro, Handsirene Markus R.: Electronics

eine frau ... (A 2003)

Videoinstallation für 5 Monitore. Die Mutter Gottes bei der Verrichtung von alltäglichen Handlungen, die jeder Mensch - ob Mann oder Frau, alt oder jung - macht, wird überhaupt nicht als transzendent vorgeführt. Sie ist eine wie du und ich.

besame mucho (E 2002)

Videoinstallation für 3 Screens. Es geht um die Sehnsucht nach Nähe. Menschen laufen aneinander vorbei. Vorbei an Hinweisen auf Liebe. Sie hören Lieder die vom Küssen erzählen und sie laufen aneinander vorbei - aus Angst vor der Nähe...

Dazwischen (A 2004)

Performance mit Haarfönen und Stimmimprovisation. Im Hintergrund ein Animationsfilm. Das Publikum sollte entscheiden, was weiterlaufen soll - die Performance oder der Kinofilm...

Dazwischen (D 2004)

Die 20 min. Performance besteht aus dem Umgang mit verschiedenen Haarfönen und der Stimme. Das Haare Fönen verbindet zwei Zustände und verkörpert den Teil des Lebens, in dem wir uns in Aktion befinden. Die Stimme macht das emotionale Innere hörbar. Ein Fernseher wird hier als Lichteffekt eingesetzt.

bloss schnell weg (A 2004)

Videoinstallation für 3 Screens. Wie kann ein Mensch sich mit einfachen Mitteln in einen Zustand versetzen, durch den man den aktuellen Unbequenlichkeiten des Lebens entkommen kann?