Alexander A. Joechl
Jöchl Alexander
Fragestellungen zu Repräsentationsformen, Hierarchien und Ausschlussmechanismen von Staat, Macht, deren Manifestationen (z. B. Denkmäler) und die daraus resultierenden Geschichtsschreibungen bilden inhaltliche Schwerpunkte von Alexander A. Joechl.
Jede Form der Intervention wird dabei dem Thema und Kontext angemessen eingesetzt, das schließt auch eine intensive und sensible Auseinandersetzung mit den Repräsentationsorten und deren räumlichen Gegebenheiten mit ein. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch das Verhältnis vom Darstellenden, Dargestelltem und dem_der Betrachter_Betrachterin.
Die zugrundeliegenden Recherchen/ der Entstehungsprozess selbst sind ein wesentlicher Teil des Werkes, das eine pointiert kritische Präzisierung von komplexen geschichtlichen Zusammenhängen, verdrängter Geschichten und deren Auswirkungen auf die Gegenwart ist.
In der Realisierung spielt das jeweilige Material eine wichtige Rolle und unterstützt in seiner Aussage (Form, Farbe, Geruch, …) die Arbeiten, die im Referenzfeld von Minimal Art, der Konzeptkunst bzw. Dekonstruktion anzusiedeln sind.
autorin
Jöchl A. Alexander
bezug
formlos, 2008